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Mittwoch, Juli 04, 2012

Das "gefüllte Weinblätter"-Tutorial :)

auf ausdrücklichen, sehr oft geäußerten Wunsch einer lieben Kollegin :-)


Die Zutaten: ein Paket Weinblätter (hier 500g)
150 ml Olivenöl
1kg Zwiebeln
ein halbes Bund Dill, klein geschnitten
ein halbes Bund glatte Petersilie, klein geschnitten
Pfeffer
300g Tosya-Reis (Langkorn-Reis geht auch)
Salz 
etwas getrocknete Minze (ich nehme gerebelte Minze)
Saft von einer 1/2 Zitrone
Salz
1TL Zucker

 Die Weinblätter und den Reis gibt es im türkischen Lebensmittelgeschäft


Die Weinblätter in kochendes (nicht gesalzenes!) Wasser geben, nach 2 min herausnehmen und abtropfen lassen.


Die Weinblätter von den Stielen befreien, ich mach das immer mit dem Messer, die türkischen Schulmütter reissen die Stiele ab, jeder wie er mag. Einige Weinblätter, es sind schon mal welche kaputt oder zu klein, auf den Boden des Kochtopfes legen.
Die Zwiebeln hacken und in einem anderen Topf oder einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Den Topf von der Kochstelle nehmen, Reis, Petersilie, Dill, Minze und Pfeffer dazugeben und vermischen.


Mit einem Teelöffel eine kleine! Menge auf die Blätter geben


die Seiten drüberschlagen


und von unten her aufwickeln...am besten mit beiden Händen, aber ich brauchte ja eine für die Kamera ;-)


und wickeln...und wenn ihr richtig gewickelt habt, werden das so schöne Rollen wie da rechts im Bild :)


Dann die Röllchen dicht an dicht in den mit Weinblättern ausgelegten Kochtopf schichten, eine Lage auf die nächste. Salz, Zucker und Zitronensaft über das Ganze geben und einen kleinen Teller umgedreht auf die Röllchen legen.


Bis zum Teller mit warmen Wasser auffüllen, und bei mittlerer Hitze ca 45min kochen...nach dieser Zeit lüfte ich vorsichtig (heiß!) den Teller und nehme ein Röllchen zum Probieren raus. Wenn dann der Reis noch nicht gut ist, lasse ich das Ganze nochmal 10-15 min weiter köcheln. Die Zeitangabe ist ein bißchen schwierig, das liegt auch an der Menge der Röllchen.
Dann das Wasser so gut es geht abgießen und die Weinblätter entweder anrichten oder in eine Frischhaltedose legen, falls man sie erst am nächsten Tag braucht.


Die Weinblätter vom Kochtopfboden lege ich meistens unter die gefüllten Weinblätter und garniere das Ganze mit Zitronen.

Dieses Rezept steht sehr stark vereinfacht auf der Rückseite der Weinblätterpackung, so stark vereinfacht, dass jedesmal die Angabe 300g Reis drauf steht, egal, ob man die 500g oder 1kg Packung Weinblätter kauft...ich habe verschiedene Mengen ausprobiert, und es passt tatsächlich 300g Reis auf 500g Weinblätter, also 600g auf 1 Kg,...wenn man wirklich nur diese kleine Menge auf die Blätter gibt ;-)

Die türkischen Schulmütter waren jedenfalls voll des Lobes und beim Schulfest waren die 140 Teile recht schnell weg...

Viel Spaß beim Nachkochen.

Edit: Die abgekochten Weinblätter kann man einfrieren (ich würde die aber nicht monatelang im Tiefkühler lassen). Die gefüllten Weinblätter kann man nicht einfrieren, außer man steht auf mehlig-pappig schmeckende gefüllte Weinblätter :-)

EDIT II: Der Reis wird roh eingewickelt und dann im Blatt gegart, daher auch die kleine Menge. Nimmt man zuviel, gibt es Riesenröllchen ;-)



Mittwoch, Dezember 21, 2011

Die

Frau Kännchen hat vor Ewigkeiten mal ein Kuchen im Glas-Rezept gepostet und ich liebe erprobte Rezepte...also standen wir nach kurzem Zusammenrühren der Zutaten staunend vor dem Backofen


und weil wir natürlich nicht glauben wollten, dass das wirklich klappt....


Klappt aber und ist sooooo köstlich...da musste ich die restlichen Gläser mal schnell in Sicherheit bringen :-)
Danke für das tolle Rezept

Freitag, Dezember 09, 2011

Man nehme

ein Kind, das unbedingt Plätzchen in die Schule mitnehmen möchte und feststellt, dass die Anzahl nicht mehr für die Klasse reicht ein bewährtes Rezept vom letzten Jahr, habe alle Zutaten im Haus und fange an...






Das Rezept:

100g Butter
100g Zucker
1 Pck. Lebkuchengewürz (10g)
200g Honig
1 Tl Kakao

Zutaten zusammenrühren und erwärmen, nicht kochen. Abkühlen lassen und mit

1 Ei
1 Prise Salz
500g Mehl
1 Pck. Backpulver

(für später noch ca. 350g runde Frucht-Hartbonbons z.B. Campin*s oder St*rck-Paradies-Bonbons)

verkneten. Zu einer Rolle formen und in Frischhaltefolie gewickelt für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
Teig ca. 5mm dick ausrollen, Sterne ausstechen und mithilfe eines Flaschenschraubverschlusses ein Loch in der Sternmitte ausstechen. Sterne auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und 5 Min. bei ca. 200°C backen. Rausnehmen und in jede Sternmitte ein rundes Frucht-Hartbonbon legen. Weitere 5 Min. backen. Für Dekosterne mithilfe eines Holzspiesses vor dem Backen ein Loch in den Stern pieksen.

Bei uns werden die Dekosterne nicht alt, dafür sind sie einfach zu lecker.

EDIT: Die Bonbons zerlaufen beim Backen und füllen das Loch aus. Nach dem Backen sind sie SEHR heiß und flüssig, werden dann aber wieder hart und sind eigentlich wieder ganz "normale" Bonbons...nur eben im Keks :)

Donnerstag, Juli 14, 2011

Und weil der

heutige Tag sicherlich besser wird als der gestrige, lass ich jetzt mal automatisch die Fotos hier hochladen, die ich am Montag noch ausser den 12en gemacht habe...


Ein bißchen Baustellencontent: Der Mann mauert die alte Haustür zu

Tomaten haben wir nicht so viele im Garten, dafür aber Salat und Blumen ;-)

Dazu noch schnell ein Ciabatta gebacken


und eine Blumenbutter gerührt, vor lauter Begeisterung leider nur ein unscharfes Bild

Euch einen schönen Tag.

LG, Sabine

Freitag, Juni 10, 2011

TimM-Rezept I

So, erstes Rezept getestet und für sehr lecker befunden: arme Ritter mit gebratenen Apfelspalten


die mit Sternanis, Vanilleschote und Zimtstange gewürzte Butter...das riecht schon mal sehr gut


ein armer Ritter mit Äpfeln dann auf dem Teller


Die armen Ritter dürfen öfter hier einkehren, hat allen gut geschmeckt, sogar die Äpfel wurden von beiden Kindern gegessen ;-) ...kommt auf die Liste der Rezepte, die auch gehen, wenn mal wenig Zeit ist.

LG, Sabine 

Donnerstag, Juni 09, 2011

Hmmmm,

das Heft musste mit

Mal sehen, ob es für Zahn-Op-Geschädigte auch was gibt zum Nachkochen ;-)
Ja, ich habe immer noch Freude an meinem Kühlzahn...wird auch noch ein bißchen dauern...
denn, gebohrt hat die Zahnärztin nicht, ich hatte eine Zahnfleischtransplantation wegen zu heftigen Putzens im Eckzahnbereich über Jahre....ab jetzt also nur noch elektrisch, konzentriert auf das, was ich da mache und von rot nach weiß ;-)

LG, Sabine

Samstag, November 06, 2010

.

Im Rezept und auch in diesem Blog (danke, Fau..Mutti fürs Novemberrezept) steht was von Rösten der Zwiebeln und Knochen...so ganz bin ich mir nicht im klaren, wo die Grenze zwischen Rösten und Anbrennen ist ;-)...und auch vor dem Haus war man (Mann) sich nicht sicher, ob das so gewollt ist (die Abzugshaube befördert ja ganz schön viel Gestank Geruch nach draussen ;-) )


Jetzt kühlen 1,5 Liter hoffentlich wunderbarer Fond ab um dann in Portionen eingefroren zu werden. Das Aufbewahren im Glas hat sich nicht so bewährt ;-) funktioniert wohl nur beim Herrn "Bullerei" ;-).

LG, Sabine

Samstag, Oktober 23, 2010

Irgendwie ist das

ja schon ein bißchen komisches Gefühl...da sitz ich in einer Runde nur mit Frauen, kenne eigentlich nur die Gastgeberin, ok, die ein oder andere vom Sehen und nein, kein T.upperabend und irgendwie kommt die Sprache aufs Nähen, die Frau neben mir näht auch, ganz viel (huhu Natascha ;-) ) kennt auch FM und die Gastgeberin outet mich als Bloggerin und was ist, zwei Frauen kennen mein Blog...also das finde ich dann doch komisch...ich weiß, dass das klar ist, dass da jeder drin lesen kann, aber es ist schon was anderes, dass eben zu wissen oder halt Leute am Tisch zu haben, die sagen, ja kenne ich, da habe ich schon gelesen....

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Die Bürokratie treibt seltsame Blüten...ich habe mich diese Woche über die allgemeine Nummer der Stadt mit einem Amt verbinden lassen, der Mitarbeiter war einer von der oberwitzigen Sorte, vor lauter witzigen Sprüchen vergaß er nur, mir zu sagen, was ich mitbringen muss und als ich gestern morgen an der Anmeldung dieses Amtes stand, fragte der Anmeldemensch, ob ich dies und das dabei hätte...nee, blöd, hat ja keiner was von gesagt, nerv...das Fehlende holen und in einer Stunde wiederkommen, geht natürlich nicht, dann könnte ja gaaaaanz viel los sein und dieser Mensch wollte halt unbedingt einen Termin vergeben...aber für in einer Stunde natürlich nicht...also habe ich jetzt einen Termin in vier! Wochen und bekam einen zweiseitigen Ausdruck, damit ich auch ja nichts vergesse...genau dieser zweiseitige Ausdruck war dann heute nochmal in der Post, da dann aber alle wichtigen Sachen, die ich ja nicht vergessen darf, nochmal gelb angemarkert...manche Leute müssen sich scheinbar die Notwendigkeit ihres Postens immer wieder bestätigen ;-)

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Und während ich hier blogge, mit einem Stück Kuchen* und meinem Kaffeetässchen neben mir
 dampft im Ofen dieses Huhn vor sich her, das wird später ganz viel Hühnerfrikassee und ich freue mich darüber, dass ich übers Netz die liebe Uschi kennengelernt habe, die mir beim Geräteaussuchen gute Tipps gegeben hat und ich nun dieses Riesenhuhn, das nie und nimmer in meinen Schnellkochtopf gepasst hätte, bis auf gelegentliches Wassernachfüllen unbeobachtet im Dampf garen lassen kann.


*Hefeteig mit aufgepimpter Mohnbackfüllung...etwas zerlassene Butter, Rosinen, Zitronat, ein Ei und das Mohnbackzeugs verrühren udn auf den ausgerollten Teig streichen, von der Längsseite her aufrollen. Ich habe das Ganze in eine Kranzform gelegt...die Rolle kann bestimmt auch in Scheiben als Schnecken gebacken werden. Den Kranz nach dem Backen ein bißchen abkühlen lassen und dann mit Zitronenzuckerguß bepinseln.

So, Kuchen auf, Kaffeetasse leer und das Huhn piepst auch gerade ;-)

Euch ein schönes Wochenende.

LG, Sabine

Freitag, Juli 23, 2010

Heidelbeerzeit oder

hier das Ruckizucki-Kuchenrezept (ohne Ei)...und ich weiß, ich habe das schon mal vor Ewigkeiten gepostet ;-)
Man nehme ca.450 g Blätterteig, der kommt auf ein Backblech, darauf 600g Heidelbeeren und obendrüber Streusel aus 300g geschmolzener Butter, die mit 300g Mehl und 150g Zucker verrührt wird.
Das Ganze für ca. 20 Minuten bei ca. 200°C in den Backofen.

So sieht das dann nach 20 Minuten aus...noch ein bißchen abkühlen lassen...
und dann aus dem Saft einer Zitrone und 150g Puderzucker einen Guß rühren und über den Kuchen tropfen. Fertig!
Jetzt muss er nur noch etwas mehr abkühlen und dann gibt es den gleich.

Sonntag, Januar 31, 2010

Noch mehr Küchenexperimente ;-)

Erstmal zum Bratenfond von Freitagabend:

Nachdem die Brühe dann ja mal locker 3 Stunden munter vor sich hin geköchelt hat, fand ich sie doch sehr dünn, okee, Brühe halt...ulkigerweise ist im aktuellen FürjedenTag-Heftchen auch ein Rezept für Bratenfond drin, da heißt es am Schluß aber, das Ganze kräftig auf 1,5 l einkochen lassen, aha. Nun ist ja der Herrmälzer etwas "bodenständiger in seiner Kochkunst als die Fraupoletto, die ja wohl eher "eine Soße an" serviert, ihr versteht, was ich meine?? ;-)
Also habe ich dann am Samstagmorgen die Brühe nochmal auf den Herd gestellt und ordentlich geköchelt...naja, ich hatte das mit den 1,5 l nicht so ganz im Blick, am Ende hatte ich einen Liter ;-)...aber hochkonzentriert ;-) Man kann das Ganze wohl gut in Schraubgläsern aufbewahren oder einfrieren, HerrM. schreibt von Gefrierbeuteln, ich hatte da noch diese tollen Eiskugelbeutel...voll der Reinfall bzw Auslauf, die Dinger sind wohl etwas wärmeempfindlich und lösten sich in dem Moment an den unteren Nahtstellen auf, als ich oben die noch etwas warme Brühe einfüllte, tolle Überschwemmung des Kochfeldes, wollte ich ja eh gerade saubermachen...soviel zum UWYH bei Eiskugelbeuteln...dann doch besser in ganz einfache Eiswürfelbereiter füllen...ich berichte dann mal über die Haltbarkeit

Bei Frau..Mutti wurde ja letztlich mal was aus der aktuellen LaH nachgekocht und weil ich ja eh gerade mit dem Heft hantierte und das unbedingt mal probieren wollte, habe ich mal das gehälftete Rezept nachgekocht, sehr süß, sehr klebrig, wer auf Kuhbonbons zum Aufsbrotschmieren steht, der sollte das unbedingt probieren :-) Unsere Gläser sind mit "Hüftgold" beschriftet ;-)

Und für die Piepmätze ist auch was in der Küche entstanden nach diesem Rezept

Euch allen einen schönen Wochenanfang,
LG, Sabine

Freitag, Januar 29, 2010

Man nehme

ein Rezept aus der aktuellen Livingathome,
eine Menge Gemüse, Kräuter, Knochen und einen Schuß Weißwein und gaaaaanz viel Zeit und köchel einen Bratenfond OHNE Geschmacksverstärker. Zur Überbrückung der Wartezeit kann man gut den restlichen Weißwein trinken ;-)


Ich gehe dann mal wieder umrühren und nachschenken... ;-)))

LG, Sabine

Samstag, Dezember 05, 2009

Von Perlen, Plätzchen und guten Taten




PusteblumenPerlen, bunt vor grauem Himmel


Auch innen schön, gabs auch als Hängevariante


Und natürlich gab es die Perlen auch so, wie ich sie erwartet hatte, gefädelt auf Leder oder Schnur, ToninTon oder bunt, für Hals oder Handgelenk oder als Fensterdeko und immer verführerisch ;-)

Und gestern habe ich die ersten Plätzchen gebacken, von links über rechts oben nach unten rechts: Pinienseufzer, Orangentaler und Brownies.
Die Brownies nach altbewährtem Rezept, zur Freude meines Mannes habe ich das Zitronat weggelassen.
Die Rezepte von den Pinienseufzern (könnt ihr sie hören ;-)) und den Orangentalern waren als Beilageheft in der Landlust von November/Dezember, ich finde sie köstlich und superschnelleinfach gemacht. Bei den Orangentalern fidne ich gut, dass die Orange komplett (bis auf ein paar Schlückchen Saft) verbraucht wird und man nicht wieder so ein zerfleddertes Teil im Kühlschrank liegen hat...allerdings sind sie mit Orangenlikör, den man aber sicher für die kindertaugliche Variante weglassen kann. Und die Pinienseufzer...hach, lecker süß...

Und noch zur Erinnerung, nicht dass jemand Interessiertes diese Aktion verpasst, sie läuft am Nikolaustag, also am 6.12. um 24:00 Uhr aus. Wir sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis, uns allen liegt diese Aktion sehr am Herzen.








Euch allen ein schönes Wochenende,

LG, Sabine

Donnerstag, August 06, 2009

Pfifferlingszeit

Ein Rezept von mir für Euch 1 in Würfel geschnittene Zwiebel in Fett glasig dünsten, geputzte Pfifferlinge dazugeben, ca. 4 Minuten anbraten, etwas Crème fraiche dazu und ca. 50 ml Brühe, mit Deckel 15 Minuten schmoren lassen, gehackte Petersilie unterrühren, mit Salz, Pfeffer und ein bißchen Zitronensaft abschmecken. Zu Nudeln servieren.
Ich hatte 200g Pfifferlinge, habe dazu 100g Crème fraiche und noch etwas Wasser gegeben. Das reichte dann für zwei Portionen. Bei mehr Pfifferlingen auch mehr Zwiebeln nehmen.

LG, Sabine

Sonntag, August 02, 2009

Doch noch ein Foto

vom Bauernhofurlaub....bzw eigentlich ein Rezept....
TortillaFür eine Tortilla ca. 5-6 Kartoffeln in Scheiben schneiden, eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe kleinschneiden. Zwiebeln in (Oliven)Öl andünsten, Kartoffeln und Knoblauch dazu und bei nicht zu großer Hitze garen, öfter mal wenden. In der Zwischenzeit 5 Eier verquirlen, (glatte) Petersilie klien hacken und dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Wer mag, kann zur Eimasse auch noch Thunfisch, Paprika, Mais, Schinken...was auch immer, ganz nach Belieben und Geschmack, geben. Die Kartoffeln unter die Eimasse rühren, noch mal etwas Öl in die Pfanne geben, und dann die Kartoffeleimasse in die Pfanne zurückschütten. Stocken lassen. Wenn die Masse fest ist, wenden. Das geht am besten mit einem großen Teller...den Teller auf die Pfanne legen, stürzen, und die Tortilla mit der Unterseite in die Pfanne schieben und noch eine Weile garen. Schmeckt auch kalt am nächsten Tag noch köstlich.
Zuhause schmeisse ich die Kartoffeln, Zwiebeln und den Knoblauch immer in die Küchenmaschine und häcksel das alles ziemlich klein, aber es geht halt auch manuell ;-)
LG, Sabine

Freitag, Juli 10, 2009

Die dicken Bohnen

mussten für ein weiteres Küchenexperiment herhalten, diesmal maurische Bohnenmatschepaste. Nicht klar war mir vor der Zubereitung, dass das ein Rezept ist zum Entschleunigen ;-) die gepuhlten Bohnen werden kurz gekocht, abgeschreckt und dann enthüllt ;-) auf dem Bild im Kochbuch sieht das aus, als müsste man nur auf die richtige Stelle drücken und dann fluppt das...falsch...ein Stückchen muss die Hülle eingeknipst werden mit den Fingernägeln und dann fluppt es...meistens... Aber sehr lecker mit Minze, Kreuzkümmel, Knoblauch, Olivenöl und ein bißchen Paprikapulver...entschädigt auf jeden Fall für die vom Puhlen verfärbten Finger ;-)

Wir entschwinden morgen in den Urlaub, vielleicht dort auch online, mal sehen...ansonsten bis demnächst...

LG, Sabine

Montag, Juli 06, 2009

Die Mama

hat die Idee, der Papa muss das dann umsetzen und die Mädels dürfen spielen....Diverse Feinheiten fehlen noch ;-)
Die Esche soll eigentlich irgendwann mal gefällt werden, weil sie auf Dauer den Apfelbäumen in die Quere kommt..aber vorher dient sie noch als Halter für den Hochsitz...und jetzt, wo die vorderen Äste weg sind, stört sie auch nicht mehr ;-)
Und dann noch die dicken Bohnen mit Speck, Knoblauch, Zwiebeln, ein bißchen Chorizo und Minze....lecker...

Das Wetter war ja heute nicht so nett zu mir...da freut frau sich auf ein bißchen gemütliches Abhängen in der Sonne schön mit Zeitschrift und Käffchen im Liegestuhl nach einem Vormittag im Büro...da fängt es prompt, als ich mit meinen Utensilien draussen bin, an zu regnen...grummel...

Dienstag, Juni 09, 2009

Ein 5-Minuten-Brot

war das nun nicht gerade ;-), ich habe mich strikt an die Anleitung für die Teigherstellung gehalten und gefühlte 2 Stunden mit dem Teig rumgepanscht... aber es sieht toll aus, es schmeckt auch toll...ich konnte nicht widerstehen ;-) mampf...aber ich muss mich zurückhalten, sonst muss ich morgen früh doch noch zum Bäcker...

LG, Sabine

Sonntag, März 22, 2009

Das Muffin-Rezept!

(hier mal nicht angebissen ;-) )

Bananen-Müsli-Muffins

200g Bananen (ganz fies schwarz gesprenkelt oder schon durchgehend schwarz, also die Schale nicht die Banane ;-) )
120 g Mehl
100g Haferflocken (feine, grobe habe ich noch nicht probiert, wäre einen Versuch wert)
50g Cornflakes
20g Rosinen
1 TL Backpulver
1 TL Natron
140g Zucker
40g brauner Zucker (kein Rohrzucker, schmeckt nicht so lecker!!)
80g zimmerwarme Butter
1 Ei
Bananen klein matschen, alle anderen Zutaten dazugeben und gut mit dem Handrührgerät verrühren. In Muffinsförmchen geben (ergibt ca.15 Stück +/- ) und bei 160°C 25 Minuten backen, bei Umluft etwas weniger Hitze.
Die Muffins kann man auch super einfrieren, dann sollte man aber das Papier vorher abmachen ;-). Sie halten sich aber auch gut ein paar Tage im Vorratsbehälter.

So, ich mach dann mal die letzte Naht an dem einen Teil von gestern...
LG, Sabine



edit: Dass Uschi keine Rosinen in den Muffins gefunden hat, liegt vielleicht daran, dass meine Küchenmaschine scharfe Messer hat ;-) die Rosinen sind teilweise atomisiert ;-) außerdem sind 20g Rosinen nicht soviel....

Freitag, Februar 13, 2009

Wenn's essenstechnisch mal schnell gehen soll/muss...

Wenn ich Gemüse koche, mache ich immer ein bißchen mehr und friere die Reste dann ein, auch gekochten Reis kann man prima einfrieren bzw ich koche Reis auch schon mal gerne in der Mikrowelle, das geht zwar nicht schneller, aber es brennt nichts an, es kocht nichts über und es kocht von ganz alleine. Von dem gefrorenen Gemüse brech ich soviel ab, wie ich brauche, gebe alles in einen Topf, erhitze das Ganze, eventuell noch etwas Wasser dazu, vielleicht ein bißchen Brühe und Kräuter drauf. Wenn alles gut heiß ist, den Reis dazu, fertig. Falls der Reis gefroren war, ein bißchen miterhitzen. Reis in der Mikrowelle
Reis entsprechend der Personenzahl in ein Mikrowellengeeignetes Gefäß mit Deckel geben, doppelte Menge kochendes Wasser dazu, etwas Salz. Bei ca.600 Watt ( bei unserer MW sind es 560W) ca. 5-6 Minuten kochen, dann 15 min. bei ca. 180W (sind bei uns 160W). Dann ein paar Minuten in der MW stehen lassen.
Wenn ich 50g Reis nehme, brauche ich also 100g kochendes Wasser ;-)
Reisreste kann man gut in Gefrierbeuteln einfrieren, durch einen kräftigen Schlag auf die Arbeitsplatte zerbröselt der gefrorene Klumpen dann wieder in seine Einzelteile und man kann soviel entnehmen, wie man gerade braucht.
Für das Gemüse
Alles, was an Gemüse gerade da ist, z.B. Paprika, Kohlrabi, Möhren, Salatgurke (die Kerne mit einem Löffel rauskratzen)...
in Stücke schneiden, Butter in einer Pfanne zerlassen, Gemüse dazu, vorsichtig "anbraten", etwas Wasser dazu, etwas Brühe oder Salz oder nach Belieben ;-), Deckel drauf und bei mittlerer Hitze garen lassen, wobei gar bei jedem was anderes bedeuten kann, die einen mögen es ja gerne ganz weich gekocht, ich mag es lieber noch ein bißchen bissfest.
Das Gemüse kann man auch zu Hack dazutun oder zu Geschnetzeltem.
LG, Sabine

Sonntag, Oktober 19, 2008

Kurzer Zwischenbericht aus der Quittenküche ;-)

Natürlich ist ganz viel Likör angesetzt, wieder nach verschiedenen Rezepten (diesmal habe ich aber die Gläser beschriftet...) und einen Käsekuchen mit Quitten habe ich gebacken.Ein Likörrezept ( Quittenlikör mit Ingwer; fruchtig und scharf) und das Rezept für den Kuchen gab's von Doc Ö ;-). Meiner Meinung nach haben die Damen in der Versuchsküche vorher den Likör probiert und damit ihre Geschmacksnerven betäubt, denn in den Quitten für den Kuchen ist viel zuviel Zitronensaft drin ( und ich habe mich diesmal penibel an die Angaben gehalten), außerdem war ganz viel Käsemasse über, die hätte auch mit Oberflächenspannung nicht mehr in die Form gepasst und so richtig lecker war die auch nicht, da gibt es bessere Rezepte, naja, und das Ende vom Lied: Johanna mochte nur die alleroberste Schicht, Marie isst ja eh nur die Käsemasse und den Boden, nur Ludger und ich haben tapfer gegessen und beschlossen, lieber wieder auf alterprobte Käsekuchenrezepte zurückzugreifen. Aber schön sah er aus!!! Un das bisher beste Quittenlikörrezept, was auch noch supereinfach ist und fix gemacht, habe ich hier gefunden. Danke Anne.

Allen einen schönen Sonntag,
LG, Sabine